Alles dreht sich ums Spielen

  22.04.2026 Rathauspost

Am BiblioWeekend zeigte die Bibliothek Baar, zusammen mit der Ludothek Baar, was sie zum Thema «Spielen» alles zu bieten hat.

Vom 27. bis 29. März 2026 fand schweizweit das fünfte BiblioWeekend statt. In der ganzen Schweiz luden 381 Schweizer Bibliotheken an diesem Wochenende zum Thema «Spielen» ein und zeigten, wie bunt und vielfältig ihr Angebot ist (siehe Box). Auch die Bibliothek Baar war zum wiederholten Mal am Biblio-Weekend mit dabei. Unter dem Motto «Spielen» entstand gemeinsam mit der Ludothek Baar ein Postenlauf, der Kinder wie Erwachsene quer durch Bücherregale und Spielwelten führte. Schon beim Eintreten war die Neugier spürbar: Kleine und grosse Spielbegeisterte lösten Rätsel, spielten Minigolf, forderten am Flipperkasten ihr Glück heraus, brachten einen Jenga-Turm zum Einstürzen, bauten ein Bücherregal und griffen in die Fühlbox. Insgesamt nahmen 60 Personen am Postenlauf teil – ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie sehr das Angebot geschätzt wurde. Als Überraschung durften alle ein feines Hasen-Guetzli mit nach Hause nehmen. Viele strahlende Gesichter machten deutlich: Der Postenlauf war ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr, wie lebendig Bibliothek und Ludothek Baar gemeinsam auftreten.

Sonntagmorgen mit Kaffee und Gebäck
Am 29. März öffnete die Bibliothek ausnahmsweise an einem Sonntagmorgen ihre Türen und lud von 10 bis 14 Uhr zu einem gemütlichen Erlebnis ein. Besucherinnen und Besucher konnten Kaffee, Getränke und frisches Gebäck geniessen und gleichzeitig im vielfältigen Medienangebot stöbern. Die Bibliothekarinnen waren während der gesamten Öffnungszeit präsent und unterstützten die Kundinnen und Kunden mit Auskünften und Empfehlungen. Der Anlass bot eine ideale Gelegenheit, die Bibliothek in entspannter Umgebung zu nutzen und neue Lieblingsmedien zu entdecken.

Musiktheater «Zita bimmelt – so fies!»
Auch am Sonntag verwandelte sich die Rathus-Schüür in eine lebendige Bühne voller Musik, Humor und tierischer Streiche. Das Musiktheater «Zita bimmelt – so fies!» bot ein farbenfrohes Zusammenspiel aus Sprache, Bewegung und Musik. Im Zentrum der Geschichte standen Tiere eines Bauernhofs, die mit ihren kleinen Gemeinheiten für viel Gelächter sorgten: Die Ziege knabberte heimlich an den Blumen, das Schwein stibitzte Futter, und das sonst so brave Pferd trat auf eine kleine Maus – so fies! Mit Witz und musikalischem Zauber erzählte das Trio «Zita bimmelt» von Gut und Böse, Freundschaft und Missgeschicken. Der Eintritt war kostenlos, dennoch mussten Platzkarten im Voraus reserviert werden. Die Nachfrage war gross: Die Vorstellung war restlos ausgebucht. Zahlreiche Kinder und ihre erwachsenen Begleitpersonen genossen ein fröhliches, lebendiges Musiktheatererlebnis.

Irene Weibel, Leiterin Bibliothek Baar, Abteilung Präsidiales / Kultur


Bibliotheken luden zum fünften BiblioWeekend ein

Mit einer landesweiten Kampagne hat der Schweizer Bibliotheksverband Bibliosuisse Bibliotheken aller Sprachregionen dazu angeregt, Begegnungsanlässe, Lesungen und weitere spezielle Veranstaltungen zu organisieren. Ziel war es, Besucherinnen und Besucher jeden Alters einzuladen, ihre Bibliothek neu zu entdecken.

Das BiblioWeekend, das jährliche Fest der Bibliotheken, fand bereits zum fünften Mal statt. Auf der Plattform biblioweekend.ch wurden dieses Jahr über 730 Veranstaltungen erfasst – ein eindrücklicher Beleg für die Vielfalt des Angebots. Die grosse Beteiligung zeigte einmal mehr, welche wichtige Rolle Bibliotheken in der Gesellschaft haben. Sie bieten freien Zugang zu Informationen und schaffen niederschwellige Angebote für alle Bevölkerungsgruppen.

Neben kulturellen, politischen und sozialen Aufgaben übernehmen Bibliotheken auch zentrale Bildungsfunktionen. Sie fördern die Lesekompetenz, unterstützen den Aufbau von Medienkompetenz und stellen Informationen für berufliche Fort- und Weiterbildungen bereit. Das BiblioWeekend rückte diese breite gesellschaftliche Bedeutung für ein Wochenende wieder bewusst in den Mittelpunkt und machte sichtbar, wie lebendig und vielseitig die Schweizer Bibliothekslandschaft ist.


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