Bezahlbarer Wohnraum für alle, attraktiver ÖV, mehr Natur- und Klimaschutz sowie Entlastung für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen. Auf diese Themen setzen die Kandidaten der Alternative – die Grünen Baar (ALG) bei den Wahlen im Herbst.
Die Zuger Bevölkerung ist gemäss der provisorischen Zahlen des Bundesamts für Statistik im 2025 um 1’238 Einwohner gewachsen.
Das deutliche Ja zum Bebauungsplan zeigt: Die Bevölkerung bekräftigt ihren Willen, das Unterfeld Süd zu einem wichtigen Bindeglied zwischen Baar und der Stadt Zug weiterzuentwickeln.
Beim SBB-Basistunnel von Baar Litti nach Thalwil Nidelbad geht es vorwärts. Die Bahnbauer wollen Ende 2027 das Plangenehmigungsverfahren beim Bund starten. Am vergangenen Donnerstag, 5. März gab es vor der Gemeindeversammlung einen Informationsanlass dazu. Er war hervorragend besucht.
Mit der Bahnmatt nimmt Baar eines seiner anspruchsvollsten Projekte in Angriff: Auf knapp bemessenem Raum sollen Alterspflege, Mobilität, verdichtetes Wohnen und neue Freiräume unter einen Hut gebracht werden.
Alle Traktanden der Gemeindeversammlung vom 5. März wurden intensiv diskutiert. Doch bei den abschliessenden Abstimmungen gab es fast keine Gegenstimmen. Nur an einer Stelle fiel eine hauchzarte Entscheidung.
Im Dachstock des markanten Langhauses der Spinnerei entstehen Kleinwohnungen. Das entsprechende Projekt lag bis Ende Januar öffentlich auf.
Am 8. März 2026 stimmt Baar über die zweite Bauetappe der Quartierentwicklung Unterfeld Süd ab. Sowohl der Gemeinderat als auch das Unterstützerkomitee «Baar gewinnt» werben für ein Ja zum Bebauungsplan.
An der Gemeindeversammlung vom 13. Januar herrschte Einigkeit. Das Stimmvolk genehmigte fast alle Anträge. Nur das Geschäft «Rosenweg» wurde kontrovers diskutiert und schliesslich zurückgewiesen.
An der Budgetgemeindeversammlung standen drei Optionen zur Wahl: Steuerfuss von 51 Prozent beibehalten, Steuerfuss senken auf 50 oder auf 49 Prozent. Das Ergebnis war einerseits knapp, andererseits deutlich.
SP
Es sind genau 174 Männer und Frauen, welche in einer Kommission der Gemeinde mitarbeiten. Das Institut für Arbeitsforschung und Organisationsberatung hat im Auftrag des Gemeinderates bei allen Mitgliedern in diesem Sommer eine Befragung durchgeführt.