Baar sucht einen neuen Chef Gemeindeführungsstab

  25.03.2026 Vereine

Timo Koller hat seine Demission als Chef des Gemeindeführungsstabs eingereicht. Die Gemeinde sucht einen Nachfolger. Ad interim haben Gemeinderat Hans Küng und Christof Gerig, Abteilungsleiter Sicherheit/ Werkdienst, übernommen.

pd / Der Gemeindeführungsstab (GFS) kommt zum Einsatz, wenn es in der Gemeinde ausserordentliche Lagen zu bewältigen gibt. Das können beispielsweise Unwetter, Erdbeben, grosse Unfälle oder Pandemien sein. Der GFS berät den Gemeinderat und übernimmt wichtige Aufgaben in der Bewältigung von solchen Naturereignissen oder Katastrophen. Dazu zählen der Erhalt und die Wiederherstellung von wichtigen öffentlichen Anlagen, die Notversorgung und Information der Bevölkerung sowie die Abwehr von Gefahren. Seit Juli 2022 leitet Timo Koller den GFS, in welchem Mitglieder der Feuerwehr, des Werkdienstes, des Zivilschutzes und der Verwaltung sowie externe Fachpersonen mitwirken. Nach knapp vier Jahren im Amt hat Timo Koller aus beruflichen Gründen seine Demission eingereicht. Er übernimmt bei SWISSINT, dem Kompetenzzentrum der Schweizer Armee für die operationelle Umsetzung des Armeeauftrags Friedensförderung, eine neue Funktion als stellvertretender Chef Logistik. Diese neue Aufgabe lässt die Tätigkeit als Chef GFS nicht mehr zu. «Wir bedauern den Rücktritt von Timo Koller und danken ihm für sein Engagement», erklärt der zuständige Gemeinderat Hans Küng.

Die Suche nach einer Nachfolge hat begonnen
Um die Einsatzbereitschaft des GFS zu sichern, hat der Gemeinderat Baar an seiner Sitzung vom 17. März ad interim Gemeinderat und Abteilungsvorstand Sicherheit/Werkdienst Hans Küng sowie Abteilungsleiter Christof Gerig mit der Co-Leitung des GFS beauftragt. Beide sind bereits Mitglieder des GFS und mit dessen Auftrag und den Tätigkeiten vertraut. Sie leiten den GFS, bis eine geeignete Nachfolge gefunden ist.

«Wir nehmen uns die notwendige Zeit, um die richtige Person mit dem erforderlichen Erfahrungsrucksack für dieses verantwortungsvolle Amt zu finden», erklärt Gemeinderat Hans Küng.


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