Blitzschnelle Teilnehmer am sCOOL-Cup in Inwil

  20.05.2026 Schule/Musikschule

Am 5. Mai fand in Inwil der alljährliche sCOOL-Cup-Orientierungslauf für Schülerinnen und Schüler statt. Seit 2003 können sich Lehrpersonen aus dem Kanton Zug ihre Klassen von der 1. Primarstufe bis zur Oberstufe für diesen Anlass anmelden.

Insgesamt nahmen 63 Schulklassen aus sieben Gemeinden teil. Rund 500 Teams, bestehend aus jeweils zwei bis drei Teilnehmern, gingen an den Start.

Vor allem am Morgen herrschte Hochbetrieb: Die insgesamt 1’023 Schüler starteten im Minutentakt bei der Schule Inwil. Da sich das Laufgebiet für die Schüler ab der 3. Klasse bis zum Grienbach erstreckte, hatten auch die Helfer der OLV Zug, welche die beiden Zebrastreifen sowie die 20er-Zone bewachten, alle Hände voll zu tun. Viele top-motivierte Kinder waren so auf die Karte fokussiert, dass sie den überraschend starken Morgenverkehr auf der Rigistrasse kaum wahrnahmen.

Genauer Blick auf die Karte
Die jüngsten Schüler der Kategorie 1 wurden am Start von den beiden Nachwuchsläufern des OL-Juniorenkaders, Lukas Matthäus und Lukas Gasser, instruiert. Auf ihrem Parcours wiesen weiss-rote Plastikbänder den Weg zum nächsten Posten. Dennoch lohnte sich auch dort ein genauer Blick auf die Karte, denn der ausgeschilderte Weg war nicht immer der schnellste.

Da die Helferinnen und Helfer am Start pro Team lediglich knapp zwei Minuten für eine Kurzeinführung zur Verfügung haben, ist es für einen erfolgreichen Lauf unerlässlich, dass das Kartenlesen im Sportunterricht geübt wird.

Wetterglück
Warnte der Wetterbericht noch von ausgiebigen Schauern und Gewittern, blieb es für die gesamte Veranstaltung bis auf einige Regentropfen trocken, und am Nachmittag schien wieder die Sonne.

Die Postensetzer hätten sich hingegen etwas feuchteren Boden gewünscht: Die Posten liessen sich teilweise nicht im staubtrockenen Untergrund befestigen, was eine Herausforderung darstellte.

Natürlich hatten die vielen Klassen von Inwil und Baar einen Heimvorteil, dennoch zeigten sich auffallend viele Teams aus Unterägeri in den vorderen Rängen.

Mit unglaublichen 12:21 Minuten siegten Noah Sütterlin und Luca Furrer aus Unterägeri in der Kategorie H4 (Oberstufe) – sie waren damit schneller als die OLV-Läufer, welche die gleiche Bahn hatten. In der Kategorie H3 (5./6. Klasse) gewannen Lionel Lerch und Nolan Knüsel aus Baar. In der Kategorie H2 (3./4. Klasse) setzten sich Tauke Nurbol und Tobias Smith und Liam Sütterlin aus Unterägeri durch, während in der Kategorie H1 (1./2. Klasse) Maxime Gmünder und Nelio Salar aus Steinhausen siegten.

Bei den Mädchen triumphierten in der Kategorie D4 Daria Vonesch sowie Antonia und Natalia Fehlmann aus Zug. In der Kategorie D3 gewannen Yaroslava Markova, Jael Lämmler und Anna Keiser aus Inwil. In der Kategorie D2 setzten sich Ariane Schmid und Jael Borner aus Cham durch, und in der Kategorie D1 gingen Omnia Amri, Marcelina Zurczak und Sonia Altement aus Inwil als Siegerinnen hervor. Alle Resultate sind auf www.solv.ch bei den Ranglisten einsehbar.

Grosse Zeitunterschiede
Die Zeiten variierten stark: Waren die schnellsten Teams bereits nach rund zehn Minuten im Ziel, benötigten gemütlichere oder verirrte Teilnehmende bis zu einer Stunde. Auch gab es einige Fehlstarts, etwa wenn ein Posten vergessen oder die falsche Reihenfolge quittiert wurde. Immerhin blieb ein häufiger Fehler aus früheren Jahren aus: Niemand nahm eine Karte der falschen Kategorie oder vergass, mit dem «Badge» (elektronischer Stift zum Abstempeln der Posten) den Start auszulösen – nicht zuletzt dank der aufmerksamen Helferinnen und Helfer.

Alle Teilnehmenden erhielten einen coolen sCOOL-Turnbeutel mit Getränk und Snack. Die besten Primarschülerinnen dürfen an einer Talentbox teilnehmen, während sich die erfolgreichsten Oberstufenteams am Schweizer Schulsporttag in Winterthur für die Schulsport-Meisterschaft im Orientierungslauf qualifizierten.

Wo findet wohl die nächste Austragung des sCOOL-Cups statt? Sylvia Binzegger, welche jeweils als Laufleiterin agiert, wählt immer eine andere Gemeinde. Wir sind gespannt.

Für die Schulen: Brigitte Di Cicco


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