Der Samschtig-Märt beendete die 45. Saison

  04.11.2026 Gesellschaft

Wie jedes Jahr schlossen am letzten Oktober-Samstag die Marktstände auf dem Rathausplatz für die Winterpause. Doch können sich Baarerinnen und Baarer bereits jetzt schon freuen: Mitte März 2027 kann hier wieder eingekauft werden.

ERNST BÜRGE

Bei Nachfrage an manchen Verkaufsständen konnte man durchwegs positive Echos auf das vergangene Jahr vernehmen. Alle waren zufrieden und hatten nebst Stammkunden auch weitere Personen, die die Angebote des Marktes rege nutzten. Zum letzten Märt war sogar das Wetter etwas traurig und liess zwischendurch einige Tropfen auf den Platz und die Besucherschar rieseln.

Ein kleiner Rundgang
So kam J. Huber vom Bauernhof und der Hofbäckerei aus Bettwil seit gut acht Jahren mit seinen Dinkelspezialitäten hierher. Er bot mit Brot, Zöpfen und weiteren Gebäcken und Teigwaren viele feine Sachen an.

Bruno Herrmann freute sich, dass die Saison nunmehr zu Ende geht, hat jedoch bereits Vorfreude auf den nächsten Frühling. Zusammen mit seiner Frau Lisbeth, der Imkerin, verkauft er Eigenprodukte, vor allem Honig, Eier, Konfitüren und gebrannte Wasser. Für den Märt sei der Rathausplatz sehr ideal und biete ein schönes Ambiente. Das locke die Leute an, am Samstagvormittag vorbei zu kommen.

Die Familie Steiner vom Deibüel ist seit dreissig Jahren regelmässig hier. Ihr Slogan lautet: «Wir kommen dorthin, wo die Kunden sind!», denn ihr Hof ist doch ein rechtes Stück vom Dorf entfernt. Von Käse-Würstli bis zu Entrecôtes und einem reichen Käseangebot ist vieles erhältlich, und fachkundige Beratung gehört ebenfalls zu ihrem Service. Sie verlängern die Saison noch etwas und sind bis an Weihnachten bei der Schrinerhalle anzutreffen.

Praktisch jeden Samstag kam Marketa Keel, um sich mit Fleisch, Käse, Gemüse und Backwaren einzudecken. Sie findet es eigentlich schade, dass sie im Winter nicht hierherkommen kann.

Für Nick Haas ist der Baarer Samschtig-Märt eine Freizeitbeschäftigung, denn eigentlich hätte er am Samstagmorgen jeweils frei. Doch bot er stets gerne sein reichhaltiges Bio-Gemüse-Angebot an.

Auch an den weiteren der insgesamt neun Verkaufsstände konnte man sich mit Blumen, Fischen, Gemüse und weiteren Leckereien eindecken.

Begehrter Treffpunkt: Die Rathus-Schüür
Bereitwillig gab auch Sandra Roth gerne Auskunft zur vergangenen Saison. Sie freute sich besonders am schönen Wetter, denn so konnten die Gäste im Freien Platz nehmen. Der Besuch war stets top, viele Frühstücksangebote und neue Drinks lockten zum Verweilen. Doch am letzten Tag blieben die Aussenplätze leer, dafür gab es im Innern auch im Obergeschoss ein Platzangebot.

Zur guten Stimmung trug die Kapelle Zugerländer als musikalische Begleitung bei. Ein Stammgast war Christoph Pfister, der zusammen mit Familie, Freundinnen und Freunden jeden Samstag den Märt besuchte und Freude am reichen regionalen Angebot hatte. Schade, sei die Saison vorbei, doch im Winter sei nun der «Elefant» der Samstagstreff!


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