Die Jahresrechnung schliesst mit einem Plus
12.08.2026 KirchlichesDie Stimmberechtigten der Katholischen Kirchgemeinde Baar hiessen an der Kirchgemeindeversammlung vom 29. Juni 2026 die Jahresrechnung der Kirchgemeinde gut. Diese weist bei Erträgen von insgesamt 12,352 Mio. Franken ein Gesamtergebnis von 2,453 Mio. Franken aus und schliesst damit deutlich besser ab, als es das praktisch ausgeglichene Budget hatte erwarten lassen. Den Hauptgrund dafür sah Finanzchefin Andrea Middel in den Steuereinnahmen der juristischen Personen, die deutlich höher lagen als veranschlagt. Der Kirchenrat schlug in der Gewinnverwendung vor, 2 Mio. Franken als Reserve für bevorstehende bauliche Investitionsvorhaben zurückzulegen. Je 100’000 Franken wurden für Spenden an wohltätige und gemeinnützige Projekte im In- und Ausland vorgesehen. In zwei Grossspenden von je 50’000 Franken beantragte der Kirchenrat die Unterstützung der Renovation der Pfarrkirche Wiler im Lötschental und der Stiftung Hospiz Zentralschweiz. 153’283 Franken sollten dem freien Eigenkapital zugewiesen werden. Die Versammlung stimmte dem Antrag zur Gewinnverwendung zu.
Bauchef Peter Langenegger berichtete von der gelungenen Innenrenovation der Pfarrkirche St. Wendelin in Allenwinden. Die Kirche konnte nach einer Bauzeit von rund fünf Monaten wieder dem Betrieb übergeben werden. Der Baukredit von 480’000 Franken wurde um rund 35 Prozent unterschritten. Die Versammlung stimmte der Bauabrechnung zu.
Kirchgemeindepräsident Thomas Inglin wies darauf hin, dass die Gemeinde Baar im laufenden Jahr das 500-Jahr-Jubiläum des Loskaufs vom Kloster Kappel feiere. Höhepunkt dieses Jubiläums sei das Festspiel «Baar am Albis», das seine Premiere am 21. Oktober erleben werde.
Für die Kirche: Stefan Doppmann
