Tweribär auf der Kartontour

  11.03.2026 Firmen Neuigkeiten

Am frühen Morgen stand Tweribär gespannt beim Recyclinghof. Heute sollte er nicht vorne in der Fahrerkabine sitzen – sondern hinten auf dem Kehrichtwagen mitfahren!

«Hoi Tweribär!», rief Michi, einer der Mitarbeiter, fröhlich. «Heute bist du mein Gehilfe. Wir sammeln den Karton in Baar.» – «Juhui!», rief Tweribär und kletterte vorsichtig auf das Trittbrett am Heck des Wagens.

Der Motor brummte, und langsam rollte der grosse LKW durch die Strassen. Tweribär hielt sich fest – das fühlte sich fast an wie Karussellfahren!

Vor den Häusern stapelten sich grosse Kartonbündel. Michi sprang flink ab, lud die Pakete in den Wagen und half Tweribär, die kleineren Stü- cke hineinzuwerfen.

«Boah, ganz schön schwer!», schnaufte der kleine Bär, als er ein dickes Paket schob. – «Ja, Karton ist zwar leicht – aber in grossen Mengen macht er richtig was her!», erklärte Michi lachend.

«Und was passiert nachher mit dem ganzen Karton?» – «Den laden wir bei uns auf dem Hof ab und pressen ihn zu grossen Ballen. Danach wird er abgeholt – und daraus wird wieder neuer Karton gemacht.» – Tweribär notierte in sein Notizbuch: «Aus Karton wird neuer Karton!»

Bei der nächsten Haltestelle passierte es: Ein besonders grosses Bündel war zu schwer für Tweribär. Er rutschte aus – plumps – und landete mitten im Kartonstapel! Michi lachte herzlich, hob den kleinen Bären heraus und sagte: «Siehst du, Teamarbeit ist wichtig! Manche Sachen sind einfach zu gross für kleine Tatzen.» Tweribär schüttelte sich, grinste und schrieb auf: «Gemeinsam geht’s leichter!»

Gegen Mittag fuhr der Wagen zurück zum Hof. «Jetzt kommt das Beste!», sagte Michi geheimnisvoll. – «Was denn?», fragte Tweribär neugierig. «Unser allmonatliches Firmen-Zmittag – das kocht Dorly immer für alle!» Im Pausenraum duftete es schon herrlich. Ein langer Tisch war gedeckt, und die Mitarbeiter sassen lachend zusammen. Dorly stellte grosse Schüsseln mit feinem Eintopf auf den Tisch. «Setz dich zu uns, Tweribär!», rief sie freundlich.

Da entdeckte Tweribär ein bekanntes Gesicht: Franz! «Hallo, Tweribär!», begrüsste er den kleinen Bären. «Na, hast du schon viel gelernt über unsere Arbeit?» – «Und wie! Heute durfte ich hinten auf dem Wagen mitfahren und Karton sammeln. Ganz schön abenteuerlich!»

Franz lachte herzlich. «Ja, Recycling ist manchmal anstrengend – aber es bringt die Leute zusammen. Und wenn man am Mittag gemeinsam essen kann, macht die Arbeit gleich doppelt Freude.»

«Und wie hat dir deine Zeit als Recyclist gefallen?», fragte Marcel neugierig. «Es ist ein sehr spannender Beruf», sagte Tweribär, «aber auch ganz schön anstrengend.»

«Daran gewöhnt man sich», lachte Marcel. «So wirst du eines Tages ein grosser, starker Bär!»

Da trat Patrik mit einem kleinen Paket heran. – «Wir haben noch ein Abschiedsgeschenk für dich.» Tweribär packte es vorsichtig aus und staunte: Es war ein Pullover in der Firmenfarbe – und vorne stand sogar sein Name darauf! «Nun gehörst du zu unserem Team», sagte Roger stolz. «Du bist jederzeit bei uns willkommen.» Tweribär bedankte sich herzlich und verabschiedete sich von allen.

Auf dem Nachhauseweg dachte er an die spannenden Tage zurück. «Nun werde ich die verschiedenen Altstoffe mit ganz anderen Augen sehen», murmelte er zufrieden – und zog seinen neuen Pullover fest um sich.


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