Vier Fahrzeuge ausgebrannt: 53 Feuerwehrleute im Einsatz

  07.10.2026 Informationen

Am späten Montagabend vergangener Woche sind an der Ruessenstrasse in Baar vier Fahrzeuge vollständig ausgebrannt. Die Flammen griffen auf ein angrenzendes Geschäftsgebäude über. 53 Angehörige der Feuerwehr Baar standen im Einsatz. Ein Feuerwehrmann verletzte sich.

rah / Kurz vor 22.15 Uhr gingen am Montagabend, 28. September bei der Zuger Polizei mehrere Meldungen ein, wonach an der Ruessenstrasse Fahrzeuge in Brand stünden. Einsatzkräfte der Zuger Polizei sowie Angehörige der Feuerwehr Baar und der Stützpunktfeuerwehr Zug rückten daraufhin aus.

Für die Feuerwehr Baar deutete die erste Alarmmeldung zunächst auf einen einzelnen Fahrzeugbrand im Freien hin. Entsprechend wurde zunächst ein kleines Aufgebot ausgelöst. «Vor Ort haben wir festgestellt, dass bereits vier Autos in Brand sind», sagte Sandra Dürr, Adjudantin bei der Feuerwehr Baar. Zudem habe bereits die Gefahr bestanden, dass sich das Feuer auf die Fassaden ausbreitet. Damit sei der Einsatz deutlich komplexer geworden als zunächst angenommen.

Mittleres Aufgebot
Aufgrund des Ausmasses erhöhte die Feuerwehr Baar ihr Aufgebot. «Bei einem einzelnen Fahrzeugbrand im Freien wird zunächst mit rund 20 Feuerwehrangehörigen auf dem Platz gerechnet», so Dürr. Nachdem sich vor Ort aber gezeigt hatte, dass der Brand grösser war, wurde auf ein mittleres Aufgebot eskaliert. Insgesamt standen schliesslich 53 Angehörige der Feuerwehr Baar im Einsatz.

Nach Angaben der Feuerwehr funktionierte der Einsatz gut. Insbesondere habe durch das schnelle Eingreifen verhindert werden können, dass sich der Brand an den Fassaden weiter ausbreitete.

Feuerwehrmann verletzt
Bei den Löscharbeiten wurde ein Angehöriger der Feuerwehr Baar verletzt. Der Rettungsdienst Zug versorgte ihn vor Ort medizinisch. Die Verletzung entstand allerdings nicht durch das Feuer. Der Feuerwehrmann stolperte beim Verlegen einer Schlauchleitung über einen Schlauch beziehungsweise einen Randstein und fiel unglücklich auf den linken Arm. Dabei rissen Sehnen am Ellenbogen. Ob eine Operation notwendig ist, ist noch Gegenstand medizinischer Abklärungen.

An den vier Fahrzeugen sowie am Gebäude entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken. Die Brandursache wird durch den kriminaltechnischen Dienst der Zuger Polizei untersucht.

Für die Lösch- und Aufräumarbeiten blieb die Sihlbruggstrasse während mehrerer Stunden gesperrt. Eine Umleitung wurde eingerichtet. Neben der Feuerwehr Baar standen die Stützpunktfeuerwehr Zug, der Rettungsdienst Zug, das Feuerwehrinspektorat und die Zuger Polizei im Einsatz.

Die Polizei sucht weiterhin Zeuginnen und Zeugen. Personen, die Angaben zum Brand machen können oder im Bereich der Ruessenstrasse verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Zuger Polizei zu melden.


Image Title

1/10

Möchten Sie weiterlesen?

Ja. Ich bin Abonnent.

Haben Sie noch kein Konto? Registrieren Sie sich hier

Ja. Ich benötige ein Abo.

Abo Angebote