Schnitzelbänke
11.02.2026 Musik/KulturDer Wille zählt
Dä Pikettoffizier wird alarmiert i dä Nacht,
wil e Chatz sit drü Täg uf em Baum hockt und wacht.
Si traut sich nüm abe, mauzt und starrt,
drum wird e Schiebeleitere ganz pflichtbewusst anegcharrt.
Doch chum staht d’Leitere, passiert es Wunder vo elei,
d Chatz chlättered abe und dänkt sich: «Merci, jetzt gahni hei».
Proscht im Bundeshaus
Wenn en Baarer Bundesrat wird, rollt s’Bier bis nach Bärn,
d’Braui Baar zeigt Flagge, das trinkt mer det gärn.
Kei Parlamentarier wott em Ritter si Öpfelmoscht,
sondern lieber em Schuumbaron sin Hopfetee. Proscht!
Martin Pfister’s Jassrunde
De Martin Pfister, euse Baarer Bundesrat,
isch in Bärn meh Reisefüehrer als Magistrat.
Er hed in Bärn scho vil Baarer Verein und Kollege begrüesst
und mänge Uusfluug mit spezielle Erläbnis versüesst.
Sini Jassrunde hed er au iglade, für en gmüetliche Abig inere Berner Beiz,
aber d’Bodyguards hend gseit: «Nei, nei Martin, das isch z heiss».
Statt am Stammtisch i de Beiz ganz locker und luschtig,
isch im Beatrice von Wattenwyl-Huus g’jassed worde, vornehm und prächtig.
Det, wo süscht Gäscht empfange wärded i staatsmännischer Pose,
heds a dem Abig gheisse: «Trumpf isch Rose!»
Schlottriger Schwimmausflug
Bisher hed d’Traglufthalle bi dä Waldmehalle dient für vill,
als Turnhalle für Verein und Schüeler, für Sport und Spiil.
Will die neu Drüüfachturnhalle im Wiesetal jetzt fertig isch,
bruuchts de wiiss Ballon nümm, de isch jetzt vom Tisch.
Bald söll das Provisorium im Lättich stah demit mer im Winter dusse schwümme cha.
Früüre muesch im Bikini trotzdem no will vo de Garderobe zersch id Halle muesch cho.
Sportlicher Gewerbeverein
Wenn de Gwärbverein öppis organisiert, das isch bekannt, lauft alles uf de letschti Drücker, mer wott mit em Chopf dur d’Wand. Afang Novämber verschickeds d’Info zur Gwärbuustellig, scho 10 Tag spöter isch d Amäldig fällig.
Kei zwei Wuche Ziit für d’Gwärbler, s gaht ruckzuck, Formular usfülle, überlege, plane – das git Druck. Und wenn öpper dänkt «Das isch doch e Witz, ganz klar», nei, nei, kei Fasnachtsscherz, das isch würkli wahr.
Amphibien habens gut..
Wenn d’Amphibie wandered, gaht’s mängisch schief,
sie gsehnd de Schacht ned und gheied tief.
D’Wand vom Schacht isch glatt, kei Chance zum usechlättere,
da chönnd d’Frösch no so vill quake und wättere.
Drum installiert d’Gmeind bi 400 Schächt en Chlätterhilf,
so öppis wie es Frosch- und Molchrettigsschilf.
D’Fröschezunft Ebel hed da drüber nume glacht,
aber de Zunftmeischter, de steckt immer no im Schacht.
...die Fröschenzunft weniger
Läär blibt de Thron bi de Fröschezunft Ebel,
allne Kandidate isch das Amt zwenig edel.
Vor Jahre isch das fascht scho mal passiert,
de hed mer halt s’erscht Mal e Frau inthronisiert.
Doch 2026 isch die ganz Suechi umesuscht,
trotz Wahle hed ned emal d’Inwiler Gmeindrätin Luscht.
De Frösch bliibt nur de grossi Schmärz.
d’Gmeind zeigt nur bi ächte Frösch Härz.
Hell, heller, Räbeliechtliumzug
Vorem Räbeliechtliumzug gits es Schriibe vo de Gmeind mit guetem Rat,
«lösched s Liecht, so simmer für d Liechter vo de Räbe denn parat».
D Baarerinne und Baarer händ das sehr ernscht gno,
rund ums Rathuus isch s nämli stockdunkel gsi do.
Aber i de Unterfüehrig, det bim Restaurant Chrone,
lüüchtet s’Liecht no so gäll wie e Zitrone.
Statt Räbeliechtli luege gahsch lieber grad id Möscht,
Viellicht gsehsch det de Gmeindmitarbeiter, wo s Liecht ned hed glöscht.
Heirate mich in Baar
S’Triibe im Zivilstandsamt isch für d’Gmeind es Debakel,
fürs Volch und für d’Medie defür es grosses Spektakel.
Chündigunge, Personalmangel, sogar e Sälbschtaazeig,
das Amt chunnt lang uf kei grüene Zweig.
S’Schlimmschte aber isch für Walti Lipp und Co,
dass d’Stadt Zug s’Kommando im Amt hed überno.
Sit Januar isch mer wieder eigeschtändig,
im letschte Momänt e glücklichi Wändig.
Will d’Gmeind fiiret das Jahr:
500 Jahr alt fry Baar!
Ein kleiner, wichtiger Zustupf
Afang Jahr isch es imene Läserbrief gschribe gstande,
de Donschtig-Träff hört uf im Juni, so hed mers verstande.
De Zuestupf vo de Gmeind, drütuusig Franke schwer,
söll gstriche werde, drum gits kei Donschtig-Träff meh.
Aber nach klärende Gspröch chunnt d Wändi ganz gschwind,
d’Lösig isch e Betriebsgruppe, wo alli versöhnlich stimmt.
Au de Gmeindsbiitrag lauft wiiter, das isch jetzt gsetzt,
de Donschtig-Träff bliibt bestah, das het mer fescht gschätzt.










