Vegizwang – Unsozial – Stimmfreiheit
09.09.2026 LeserbriefeIch habe nach der Pflege eine Ausbildung/Schulung in der Migros Zürich gemacht, mit dem Schwerpunkt Molki/F&G. Und habe beide Abteile gemacht. Und seit Jahren kaufe ich einmal pro Woche im Hofladen ein. Zum Vegizwang: Der stimmt überhaupt nicht. Wenn der zuständige Bundesrat selber sagt, dass das nicht stimmt, wieso dann diese Plakate? Oder das «Unsozial» wegen der höheren Preise stimmt auch nicht. Aber wenn man natürlich im Feinkost einkauft, kennt man natürlich die Billiglinien von Migros/Coop nicht, die es seit Jahren gibt. Und Stimmfreiheit bedeutet nichts anderes als keine Verantwortung zu übernehmen, mehr nicht. Und wenn dann noch Migros/Coop wegen den Preisen, die sie zahlen, angegriffen werden, zeigt das ja nur auf die Politik der Misswirtschaft der letzten Jahre. Wir hatten schon das Problem mit der damaligen Käseunionen weil es einfach immer den Überschuss gab. Sie wurde dann aufgelöst, aber geändert hatte sich nichts, trotz Versprechen seiten des Bundes. Und das Komische ist dabei: Seit der Auflösung der Union und weniger Höfen ging es gleich weiter mit den Überschüssen. Diese Politik hat inzwischen dazu geführt, dass die Höfe im Durchschnitt mit einer Verschuldung von 600’000 Fr. belastet sind. Und wenn man sieht, das der Überschuss ins Ausland verkauft wird und das zu Dumping-Preisen wie zum Beispiel das Kilo Butter abgerundet hinter dem Komma für 3 Fr. Ausland, während, im Inland 12 Fr. beträgt. Das sind 9 Fr. Underschied. Das nennt man schlicht und einfach eine Alibi-Wirtschaft ohne Inhalt, und ein Fass ohne Boden. Es sollen bitte alle, die gegen die Initiative sind, ihren Wählern erklären, wie diesen Überschüsse und die Preise Inland/Ausland entstehen. Ich werde ein Ja einlegen, denn die Landwirtschaft/Kosumenten und der Detailhandel haben besseres verdient als diese Alibi-Wirtschaft.
Markus Egloff, Baar
